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Praxis
Neben der Theorie die geprüft wird, gibt es auch die praktische Prüfung. Hier muss der Prüfling diverse Tätigkeiten können. Ein Auszug daraus können Sier hier nachlesen.
Bei der Erstaubildung müssen die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände auf unserem Fahrzeug HLF 20/16 genannt und gezeigt werden. Dies sind unter anderem
- das Standrohr
- Schläuche
- Verteiler
- oder Beleuchtungsgeräte.
Weiterhin muss gezeigt werden, wie man das Standrohr und Hydrantenschlüssel richtig trägt, oder man einen Hydranten auffinden, öffnen und in Betrieben nehmen kann. Dazu gehört ebenfalls das Setzen eines Standrohres und das Anschließen diverser Schläuche und Armaturen.
Weitere Punkte in der praktischen Prüfung sind:
- Schläuche ausrollen
- Buchten legen
- Schlauchhaspel verwenden
- Auslegen des Schnellangriffs
- Schlauchrücknahme
- Belegung der Abgänge am Verteiler
- Einsatz von Schlauchbrücken
- Handhabung verschiedener Strahlrohre
- Kennzeichnung von Saug- und Druckschläuchen
Diese ganzen Punkte können Sie in der PDF-Datei der Erstausbildung genauer nachlesen.
Download: Erstausbildung bei der FF Rödental
Ein weiterer Prüfpunkt sind die verschiedenen Seile und Leinen sowie die Knoten und Stiche, die in der Feuerwehr immer wieder gebraucht werden und Leben retten können.
Im Feuerwehrdienst werden Feuerwehrleinen, Mehrzweckleinen und Kernmantelseile verwendet:
- Die Feuerwehrleine dient als Rettungs-, Sicherungs- und Signalleine, sowie sonstigen unmittelbar mit dem Einsatz in Zusammenhang stehenden Zwecken
- Die Mehrzweckleine ist eine rot eingefärbte Leine, die z. B. als Ventilleine, Absperrleine oder Bindeleine verwendet wird
- Kernmantelseile werden bei der Sicherung in absturzgefährdeten Bereichen verwendet. Bei dieser Tätigkeit kommen nur Dynamikseile zur Anwendung
Knoten und Stiche werden zur Herstellung von Leinen- und Seilverbindungen als Befestigungsknoten, als Verbindungsknoten und als Bremsknoten verwendet.
Folgende Knoten und Stiche müssen beherrscht werden:
- Halbschlag
- Doppelter Ankerstich
- Zimmermannsschlag
- Spierenstich
- Mastwurf
- Schotenstich
- Pfahlstich oder Rettungsknoten
Ebenso muss das Werfen und Stopfen eines Leinenbeutels gezeigt werden.
Zum Schluss wird überprüft ob der Anwärter weiß, wie Einsatzstellen abgesichert werden. An Einsatzstellen auf oder an Straßen können für Einsatzkräfte und andere Personen Gefahren durch fließenden Verkehr auftreten. Zum Schutz sind geeignete Sicherungs- und Absperrmaßnahmen vorzunehmen. Diese müssen aufgezählt werden und das dafür vorhandenen Matrial gezeigt werden.

Freiwillige Feuerwehr Stadt Rödental