Tierrettung – Schwan festgefroren
Einsatzbericht
Um 13:15 wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Stadt Rödental zum Ententeich in die Rosenau alarmiert. Ein Schwan war in der Mitte des Teiches auf dem schon teilweise zugefrorenen Gewässer festgefroren und konnte ohne fremde Hilfe nicht mehr weg.
Der Einsatzleitwagen, Florian Rödental 11/1, die Drehleiter DLK 23-12 und der Rüstwagen RW2 rückten aus. Parallel zu der FF Rödental kamen auch 2 Mitarbeiter von der Schlösser- und Seenverwaltung der Rosenau zur Einsatzstelle und brachten ein Boot aus Aluminium mit. Das Schlauchboot des Rüstwagen RW2 war für diesen Einsatz eher ungeeignet, da die Gefahr bestand, dass Schlauchboot an den Eiskanten aufzuschneiden.
Die zwei Mitarbeiter, darunter ein Kamerad des Außenlöschzuges Unterwohlsbach und 2 Kameraden der Feuerwehr Rödental Löschzug Zentrum stiegen ins Boot und begangen die Eisschicht mit den Paddeln zu durchbrechen und paddelten Richtung Schwan. Nach circa 10min traf das Boot beim Schwan ein und die Mitarbeiterin packte schnell zu und konnte den Schwan greifen.
Im Vorfeld wurde am Boot noch eine Mehrzweckleine befestigt. Als das Tier mit an Board war, zogen die Kameraden am Ufer das Boot zügig zurück. Die Mitarbeiter der Schlösser- und Seenverwaltung kümmern sich nun um den Schwan und tauen auch seinen festgefrorenen Schnabel wieder auf.
Einsatzfotos
Mitalarmierte Einsatzkräfte
- Polizei
- Schlösser- und Seenverwaltung

Freiwillige Feuerwehr Stadt Rödental