Erwachsenenleistungsmarsch 2011
Am 14. Mai treten die Kameraden Frederic Werrmann, Andreas Präcklein, Partrick Lesch sowie Maximilian Blümel als einzige Gruppe des Unterkreises 4 beim Bezirksleistungsmarsch in Bayreuth an.
Hier sehen sie das Übungstagebuch bis zum Tag der Abnahme.
von A.Präcklein
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Die ersten Gehversuche
Am Freitag den ersten April erfolgte die erste Übung unserer Gruppe für den Bezirkserwachsenenleistungsmarsch 2011 in Bayreuth.
Am ersten Tag machten wir uns mit dem Thema Saugschlauchkuppeln vertraut, da dieses Augenscheinlich eine der größten Herausforderungen darstellen sollte. Nach kurzer Besprechung wie der Ablauf aussieht machten wir uns daran einen ersten Durchgang zu starten. Anders als von den Jugendleistungsmärschen bekannt sind diesmal sechs Sauchschläuche inklusive Saugkorb in 180 Sekunden zu kuppeln. Des weiteren ist die Saugleitung mit Mastwurf und Halbschlägen zu sichern, die Ventilleine anzubringen und das Kommando “Saugleitung hoch!” zu geben.
Nach dem Zweitversuch lagen wir bereits bei 79 Sekunden.
Anschließend machten wir die ersten Gehversuche zum Thema Leinenbeutelzielwurf durch ein 5 Meter entfernstes Fenster mit 50×50 cm Größe.Am 5. April erfolgte die zweite Übung. Diesmal wurde das Zielspritzen mit der Kübelspritze, das Ausrollen von B-Schläuchen sowie das Anlegen eines Brustbundes, mit verbunden Augen, an sich selbst, geübt. Im Gegensatz zum Jugendleistungsmarsch sind beim Zielspritzen statt einem, drei Eimer umzuschießen. Ebenso beim Anlegen des Brustbundes der durch Los entweder an sich selbst oder am Truppkameraden angebracht werden muss. Das ganze jedoch mit verbundenen Augen.
Der 7. April: Wir begannen mit der Vornahme des B-Rohres. Hierbei muss ein BM-Strahlrohr mit dem Stützkrümmer und einem B Schlauch zusammengekuppelt werden. Anschließend folgt ein gelegter Mastwurf unter dem untersten Kupplungspaar, gefolgt von einem doppelten Ankersticht der über das Kupplungspaar von Strahlrohr und Stützkrümmer gelegt wird. Schließlich wird das ganze mit einem Halbschlag unterhalb des Mundstückes gesichert. Nach einigen Wiederholungen die mal besser und mal schlechter klappten widmeten wir uns wieder unserer “Lieblingsdisziplin” dem Leinenbeutelwurf. Hier ist anzumerken, dass der Spruch Übung macht den Meister doch sehr der Realität entspricht. Es könnte natürlich auch daran liegen, dass derjenige von uns der 10 mal in Folge trifft von den anderen einen Kasten Bier gesponsort bekommt.
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Übung macht den Meister
Am Sonntag den 10. April folgte unsere nächste Übung. Diesmal ging es nur um das Rollen von B-Schläuchen. Da es ja Sonntag ist und wir uns deshalb nicht “überanstrengen” wollten holten wir die Elektrische Schlauchrollmaschine aus den Tiefen des Gerätehauses. Nun wurde ein Schlauch nach dem anderen gerollt, geworfen oder auch mal versehentlich fallen gelassen. Unsere “Fans” und begeisterten Zuschauer versuchten sich auch das ein oder andere mal am Rollen des Schlauches. Interessant war hierbei, dass Kommentare wie “ach das ist doch total einfach” nach dem Ausrollen sehr schnell verstummten.
Alles in allem können wir aber doch sagen dass es allmählich sehr gut funktioniert und wir optimistisch nach vorne blicken können.
14.April: Diesmal konzentrierten wir uns verstärkt auf das Anleinen eines B-Rohres. Nachdem dies gut gesessen hat, kamen wir mal wieder zu unserer Lieblingsdisziplin, dem Leinenbeutelwerfen.
Am 19ten April widmeten wir uns dem theoretischen Teil, sprich das Lernen der Testfragen zur Fahrzeug und Gerätekunde sowie den Gefahrstoffkenzeichnungen. Die Testfragen beziehen sich vor allem auf die Normen der verschiedenen Fahrzeuge. Hier soll gewusst werden wie viele B-Schläche, C-Schläche, Steckleiterteile, Atemschutzgeräte, Schaummittel und Löschwasser auf den jeweiligen Fahrzeugen verlastet ist. Es handelt sich um Single Choice Fragen mit jeweils 4 Antwortmöglichkeiten.
An den folgenden Übungsterminen wurden einzelne Übungen vertieft und optimiert.
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Generalprobe
In der letzten Woche vor dem großen Tag X werden wir alle Übungen nochmals auf Zeit durchgehen, letzte Schwierigkeiten aus dem Weg räumen und uns allmählich vorbereiten.
Am Tag vor der Abnahme erfolgte nun unsere letzte Übung. Diesmal übten wir alle Stationen in der Reihenfolge wie sie am Folgetag drankommen werden. Es wurden Alle nur einmal durchgeführt und auf Zeit mit Fehlerpunkten.
Am Samstag würden wir uns um 5 Uhr treffen um nach Bayreuth aufzubrechen.
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Der Tag der Abnahme
Am Samstag den 14. Mai 2011 war es dann endlich soweit. Gegen 5 Uhr in der Früh trafen wir uns, beluden das MZF2 mit unserem Bollerwagen sowie Getränken und der Kübelspritze. Daraufhin sammelten wir unsere Zuschauer sowie den Vorstand des Feuerwehrvereines Artur Rink ein und fuhren los.
Nach kurzer Rast mit einem Frühstück kamen wir gegen dreiviertel 7 in Bayreuth an. Dort meldeten wir uns zum Start an und erhielten unsere Startnummer. Mit dem Startplatz 77 mussten wir gegen 10.15 starten. Die Nervosität stieg ungemein an.
An der Stratkontrolle wurden unsere Unterlagen sowie die Schutzkleidung überprüft. Anschließend folgte Fahrzeugkunde sowie der Brustbund.
Aus diesen beiden Übungen gingen wir, natürlich wie erwartet fehlerfrei vorbei.
Anschließend erfolgte das Anlegen von vier verschiedenen Feuerwehrknoten welche durch Lose gezogen wurden. Hierbei bekamen wir leider durch einen kleinen Fehler 11 Fehlerpunkte.
Nun ging es direkt durch die Fußgängerzone zum Zielspritzen mit der Kübelspritze. Natürlich bekamen wir hier keinen Fehlerpunkt. Einen Eimer umzuspritzen sollte ja für einen Feuerwehrmann kein Problem darstellen.
Also ging es weiter. Durch eine Bratwurst gestärkt machten wir uns auf den Weg zu einer unserer “Lieblingsdisziplinen” dem Zielwerfen mit einem Leinenbeutel. Wie bereits zu erwarten war trafen hierbei 50% von uns nicht, was 20 Fehlerpunkte als Konsequenz hatte.
Im Anschluss folgte unsere Lieblingsdisziplin, das Kuppeln einer Saugleitung mit 6 Saugschläuchen. Diese sowie die folgende Übung Fanden direkt in bzw. an der Hauptwache der Stadt Bayreuth Stadt. Das Saugschlauchkuppeln erfolgte wie zu erwarten Fehlerfrei in einer Spitzenzeit.
Beim B-Schlauchrollen fingen wir uns die letzten 10 Fehlerpunkte ein, da ein Schlauch leider sehr knapp sein Ziel verfehlte.
In einer Schule nahe der Feuerwache fand die Kartenkunde statt. Hierbei musste von einem Trupp jeweils eine Koordinate bestimmt werden und ein Punkt anhand einer Koordinate ermittelt werden.
Nun mussten wir ein B-Rohr vorbereiten, was natürlich auch kein Problem darstellte.
Als letzte Übung vor der Zielkontrolle ging es um das Erkennen von Gefahrstoffkennzeichen. Hier konnten wir ebenfalls fehlerfrei abschneiden, was ja auch kein Wunder ist da in Rödental der Gefahrgutzug des Landkreises Coburg stationiert ist und wir bereits des öfteren mit dieser Materie zu tun hatten.
Zu guter letzt meldeten wir uns an der Zeilkontrolle ab.
Sichtlich erschöpft aber glücklich über nur 41 Fehlerpunkte zogen wir unsere T-Shirts die uns der Feuerwehrverein Rödental für diesen Leistungsmarsch sponsorte über und begaben uns ins Festzelt, wo uns ein Schnitzel mit Kartoffelsalat sowie ein kühles Radler erwartete.Bei der Siegerehrung erhileten wir einen Pokal, ein Bild sowie eine Urkunde für den 21ten Platz.


Freiwillige Feuerwehr Stadt Rödental