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Tauchpumpe
Ob vollgelaufene Keller nach einem Unwetter, ein Rohrbruch oder einfach ein vergessener offener Wasserhahn, der die Wohnung unter Wasser setzt. Bei solchen Szenarien kommt so gut wie immer die Tauchpumpe zum Einsatz.
Eine Tauchpumpe dient zum auspumpen von Wasser aus Kellern, Schächten oder ähnlichem. Tauchpumpen sind tragbar und werden meistens mit Strom betrieben. Hydraulischbetriebene Handpumpen gibt es ebenfalls, werden in der Feuerwehr Rödental allerdings nicht verwendet.
Verwendet können die Pumpen schon bei geringer Wasserhöhe und besitzen im Normalfall einen Anschluss für einen B-Schlauch, es gibt auch Varianten mit einem A- oder C-Anschluss.
Die Bezeichnungen für eine Tauchpumpe sind in der Regel TP 4-1, TP 8-1 oder TP 15-1. TP steht hier für Tauchpumpe. Die erste Ziffer steht für die Förderleistung pro Minute in 100l, also bei einer TP 8-1 fördert diese 800l pro Minute. Die zweite Ziffer, steht für den Förderdruck in bar, also hier 1 bar.
Die Feuerwehr Rödental benutzt die Pumpen TP 4-1 und TP 8-1.
Zur Löschwasserförderung bieten sich Tauchpumpen in der Regel nicht an, da diese den erforderlichen Förderdruck nicht aufbringen können. Im Notfall kann eine Tauchpumpe aber zur Wasserspeißung von Feuerlöschpumpen dienen.
Im Einsatz werden die Tauchpumpen mit unseren eigenen Stromerzeugern betrieben. Sollte dies nicht möglich sein und es muss auf die Stromversorgung im Haus zurückgegriffen werden, steht immer ein sogenannter Personenschutzschalter zur Verfügung. Dieser wird in die Steckdose des Hauses gesteckt und daran wird die Tauchpumpe angeschlossen. Dies dient zur Sicherheit der Einsatzkräfte, da man eben nie sicher sagen kann, ob die Stromanschlüsse im betroffenen Haus einen Schaden haben. Weiterhin wird an eine Pumpe immer eine Ventilleine angeschlossen, um diese zu sichern und später wieder aus dem Wasser heben zu können.

Freiwillige Feuerwehr Stadt Rödental