Freiwillige Feuerwehr Stadt Rödental

Atemschutz für Tunneleinsätze

Durch den Bau der Schnellfahrstrecke Nürnberg-Erfurt (Streckennummer 5919) durch die Deutsche Bahn ergab sich im Jahre 2008 ein neues Einsatzspektrum für die Feuerwehren der Stadt Rödental. Ein 3000 Meter langer Tunnel wird zukünftig das Stadtgebiet durchqueren. Vor allem während der Bauphase birgt dieser Tunnel ein enormes Gefahrenpotenzial für das im Landkreis Coburg sowie im Landkreis Lichtenfels (zweiter Zug) die Freiwillige Feuerwehr Stadt Rödental zuständig ist.
Follgende Tunnel gehören seitdem zum Einsatzgebiet:

  • Tunnel Reitersberg (2975m)
  • Tunnel Feuerfelsen (1043m)
  • Tunnel Rennberg (1072m)
  • Tunnel Höhnberg (824m)
  • Tunnel Füllbach (1113m)
  • Tunnel Lichtenholz (931m)
  • Tunnel Kulch (1331m)
  • Tunnel Eierberge (3756m)

Anhand des Reitersbergtunnels wurde ein in Bayern völlig neuartiges Rettungkonzept durch die Feuerwehr, den Landkreis und das Land Bayern ausgearbeitet. Dieses beruht auf zwei so genannten Quickfillstationen, 12 Langzeitatemschutzgeräten mit Schnellfüllfunktion sowie einem Rettungscontainer. Finanziert werden diese Rettungsmittel von der Arge des Tunnels.

Die nächste Feuerwehr mit dieser Ausrüstung ist die Feuerwehr Bad Staffelstein. Diese werden in den Landkreis Coburg mitalarmiert, ebenso wie die Feuerwehr Rödental in den Landkreis Lichtenfels.

Unterstützt wird die Feuerwehr Rödental bei Tunneleinsätzen durch die umliegenden Feuerwehren sowie das THW, deren Einsatzkräfte ebenfalls an den Langzeitatmern sowie der Quickfillstation (ChargeAir) ausgebildet wurden.

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